Wochende rum:
Eine Resumé

Reallife | , Kommentieren

cebit20 Prozent weniger Besucher auf der Cebit 2009

Freitag war ich ja auf der Cebit, wo wir uns von den Stadtwerken zum Thema Email-Archivierung informiert haben. Mit nur vier Terminen war unser Tag jedoch schon gut ausgelastet. Viel Zeit verbringt man mit dem Gehen von Halle zu Halle. Mich als Erstbesucher hat die Größe der Messe wirklich umgehauen, obwohl die Ausstellerzahl im Vergleich zu 2008 um knapp ein Viertel gesunken ist. Auch die heute veröffentlichten Besucherzahlen sind in Zeiten von Rezession rückläufig: Mit rund 400-tausend Besuchern kamen ca. 20 Prozent weniger Besucher als letztes Jahr zur Cebit. Die Messeleitung ist dennoch zufrieden und spricht von einem großen Erfolg für Messe und Branche, da der Fachbesucheranteil gestiegen sei.

06032009 Mein persönlicher Eindruck war der, dass auf der Messe tatsächlich relativ wenig los war. Den einzigen Menschenknubbel habe ich rund um Microsofts Surface-Demo gesehen. Leider hatte ich keine Gelegenheit, die für mich persönlich interessanten Hallen mit Homeelectronics und PC- / Server-Hardware zu besuchen. Mein Highlight war ein portabler AS/400 Client, über dessen Foto sich morgen meine Kollege Markus wahrscheinlich gut amüsieren wird. Auch die Messepreise haben mich ehrlich gesagt ziemlich geschockt. 18 Euro für ein Wiener Schnitzel mit Pommes zahlt man in den wenigsten Etablissements, in denen ich sonst speise.

Die Anreise nach Hannover war Dank Sitzplatzreservierung im ICE sehr entspannt. Um die ganze Geschichte dennoch spannend zu halten, hab ich morgens so getan, als ob der Zug erst eine Stunde später losfahren würde. Naja dank eingeplanter Pufferzeiten haben wir den ICE in Köln trotzdem bekommen und konnten im Bahnhof sogar noch einen Kaffee kaufen.

Gegen 21:30 Uhr saß ich dann wieder im Auto und dachte mir "Ach komm gehste noch ein Feierabendbierchen bei der Feuerwehr trinken". Da war nämlich am Freitagabend eine Anhörung zur "Neuwahl" der Wehrführung und danach "gemütlicher Umtrunk". Als ich dann gegen 5:30 Uhr und 24 Stunden wach sein mein Feierabendbierchen ausgetrunken hatte, konnte es auch nach Hause gehen, wo aber bereits um 8 Uhr wieder der Wecker klingelte, weil ich in Bielefeld *2 Stunden Fahrt * *gähn* beim Umzug helfen musste. Bis auf eine verdammt schwere Couch und einem Bett, welches zurzeit nur von einem Spanngurt gehalten wird, lief der Umzug aber wirklich gut. Auf dem Rückweg war ich mehrmals Raststätten-Kunde, um mir mit Cappuccino ein wenig die Augen aufzuhalten. Heute war dann dementsprechend Ausschlafen und die obligatorische Runde Badminton angesagt.

Euch einen guten Wochenstart!

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