Leben im Kuhdorf

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Auf mein geliebtes Heimatdorf Schöneshof lasse ich ja nichts kommen. Zwei Bushaltestellen, einen eigenen Kanalreinigungsbetrieb und 4 „Hubbel“ (Wie heißen diese Verkehrsberuhigungen eigentlich auf Hochdeutsch?) hat nicht jedes Kuhdorf zu bieten. Das Einzige, wo meine Heimat zulegen könnte, wäre die Internetanbindung.  Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern wo dank Sonntags-Telefon-Flatrate und „verbotener“ ISDN-Einwahlknoten beide Leitungen glühten und aus mysteriösen Gründen das Telefon immer besetzt war… Irgendwann bekamen wir dann das sogenannte DSL-Light mit 400-irgendwas Kilobit, dann 768er und seit ca. 2 Jahren haben wir DSL 2000.

Die Tage hörte ich von meinem Nachbarn, dass er sich jetzt über 3000 KB Bandbreite freuen. Voller Hoffnung rief ich eben bei der Telekom an, aber leider ist hier keine Update des DSL-Anschluss möglich :‘(

Vor lauter Frust habe ich etwas produktives gemacht und meinen Laptop neu installiert und für das Studium fit gemacht. Ich bin echt froh, dass ich mir damals ein IBM-Laptop gekauft habe. Selbst für mein altes R52 sind Windows 7 Treiber für Wlan, Soundkarte oder Grafikkarte verfügbar. Auch die IBM-Zusatzprogramme wie Easy-Eject oder die Software für den Fingerabdruckleser sind kompatibel. Gute Arbeit Lenovo!

Reallife-Update: Studentenleben

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Lange hat es gedauert, und dann ging es doch ganz schnell: Ich bin Student an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Naja, eigentlich nicht so ganz, also eigentlich schon, aber auf dem Papier erst nächsten Montag. Nun aber erst mal schöön der Reihe nach:

Montag war Begrüßungsveranstaltung für die Brückenkurse, die uns neuen Studenten den Übergang zwischen Schule, welche bei mir ja schon über 4 Jahre her ist, und Hochschule leichter machen soll. Für meinen Studiengang wird in den Fächern Mathematik und Physik noch mal das wichtigste wiederholt und schon etwas von den ersten Studienwochen vorgearbeitet. Montagmorgen saß ich also mit ca. 250 anderen Studenten im Hörsaal der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und folgte interessiert den Einleitungen von Dr. Alexander Asteroth. Zum Ende der Veranstaltung sollten dann die 250 anwesenden BIS- und BCS-Studenten auf 6 Mathe- und 3 Physikkurse verteilen. Als all diese Menschen auf die 6 DIN A4-Blätter zustürmten war das Chaos perfekt. Ratz-Fatz waren die Kurse mit den besten Zeiten überfüllt und auch die Anderen waren schnell voll. Viele schrieben sich einfach auf die Rückseite des Blattes oder trugen sich bei einem Mathekurs ein, der zeitlich mit den Physikkursen kollidierte. Andere wählten überhaupt keinen Kurs. Die „Lösung“ für das Problem war das eröffnen eines 7. Mathekurses und eine geniale Tauschaktion innerhalb der Mathekurse, welche leider hinten und vorne nicht funktionierte.

Ergebnis der Geschichte ist, dass ich seit Dienstag in einem überfüllten Mathe-Brückenkurs sitze und ich echt überrascht bin, wie oft ich einen Geistesblitz über Mittel- und Oberstufenstoff bekomme. Physik hatten wir bist jetzt nur ein Mal und das war relativ bescheiden. Erst eine kurze super allgemeine Einführung in die Physik und dann ging es schon an Übungsaufgaben à la „Notieren sie alle Physikalischen Einheiten, die sie kennen“. Auch die Einheit des Impulses war mir natürlich direkt geläufig… Insgesamt ähnelte die Veranstaltung eher einem Mathe-Quiz und nicht einer Lehr-Veranstaltung. Deswegen verließen wir den Kurs frühzeitig – Hatte uns ein Prof vorher schon nahegelegt…

IMG_4785Heute hatte ich dann den zweiten Mathe-Kurs und wollte danach noch schnell in den Copy-Shop, ein 243-Seitiges Mathe-Script Ausdrucken und Binden lassen. Was soll ich sagen? Ich habe in dem Laden 50 Minuten verbracht. Die ein MB große PDF-Datei hat den Laden wirklich vor eine Herausforderung gestellt. Erst war es der falsche Rechner, dann der falsche Drucker, dann der falsche Druckertreiber, dann fehlte die Hälfte der Seiten, dann war irgendwas mit der Bindemaschine… Etwas ins grinsen kam ich, als der Mensch mir erklärte, dass der Prozessor in dem Drucker nicht stark genug wäre und deswegen diese riiiiiiiiiiiiiiiiiesen Datei nicht drucken könne. Die Absolute Krönung war allerdings, dass die Angestellte in dem Laden meinen USB-Stick nicht in einen USB-Port bekam, weil der irgendwie „komisch“ sei… Nach 50 Minuten hatte ich dann man Script und der Copy-Shop Mensch war auch etwas am schwitzen… Nun ja, ob ich da noch Mal hingehe…

Das einzige, was mir bis jetzt an der FH negativ auffällt ist, dass Eplus-Netzabdeckung dort sehr schwach ist und mein Handy deshalb selten bis nie Empfang hat. Internetnutzung per GRPS ist nicht möglich und UMTS schon garnicht. Da werde ich wohl demnächst einen neuen Handyvertrag abschließen oder eventuell bei Prepaid Karten zuschlagen. Aber nächsten Montag ist ja zum Glückdie eigentliche Begrüßungsveranstaltung für das Studium wo wir endlich die  Zugangsdaten für das FH-WLAN zu bekommen. Außerdem bekommen wir dann wahrscheinlich auch schon den MSDNAA-Account mit dem wir sämtliche Microsoft-Software für Studienzwecken kostenlos nutzen können.

Video: Rette deine Freiheit

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Ein Video, welches momentan in aller Munde ist, ist das neuste Werk von Alexander Lehmann, dem Schaffer von "Du bist Terrorist". Hauptthema ist die Internetzensur zur Bekämpfung von Kinderpornographie. Genauer gesagt wird die Argumentationskette der CDU für die Netzsperren auf's Korn genommen:

Alle Infos und eine ausführliche Erläuterung des Filmes sind auf RetteDeineFreiheit.de zu finden.

Reallife-Update: Viehscheid Pfronten 2009

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IMG_4684 Per Twitter habe ich ja schon ein wenig "berichtet": Über das Wochenende war ich in Ost-im Allgäu, genauer gesagt in Pfronten, um das dortige Highlight des Jahres zu verfolgen: Den Viehscheid (Hochdeutsch: Almabtrieb). Nachdem die lila Kühe ca. 3 Monate auf dem Almen waren, werden diese die Berge hinunter gehetzt um dann ihr Winterquartier zu beziehen. Dieses Spektakel wird begleitet von einem Festumzug freitags und zwei großen Festzelt-Veranstaltungen freitags und samstags.

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Kurios: Innenleben eines USB-Sticks

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In seiner EDV-Karriere sammelt sich ja schon der ein oder andere USB-Stick an. Die kleinen Dinger sind einfach viel zu praktisch und seitdem deren Preise auch in den Keller fielen sind sie noch mehr verbreitet als jemals zuvor.

Vor kurzem bin ich wieder schwach geworden und habe mir einen ExtreMemory Snippy mit 8GB zugelegt. Dieser besteht eigentlich nur aus dem USB-Stecker und einer kleinen Blende. Leider glänzt der Stick nicht durch Stabilität, sodass mir diese Blende letzte Woche schon mal abgerissen ist. War soweit kein Problem, weil nichts abgebrochen war und sich die Geschichte deshalb gut kleben ließ. Gestern verabschiedete sich dann der USB-Stecker und das Innenleben des Sticks kam zum Vorschein:IMG_4590Ich muss zugeben, ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir da eine Micro-SDHC-Karte entgegenfiel. Der Stick besteht also eigentlich nur aus einem Mini-Cardreader und einer Speicherkarte. Nicht schlecht zu wissen, da kann ich das Teil wenigstens Nachrüsten 😉

Ich gehe dann mal die Uhu-Kraft-Tube suchen ^^

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