Wie schnell die Zeit doch vergeht. Jetzt bin ich schon fast zwei Wochen Student. Meine Vorkurse sind für mich mittlerweile alle rum und mein Stundenplan steht auch fest. Naja, eigentlich noch nicht sooo fest, da diese sich doch schon das ein oder andere Mal ändern. So habe ich am Dienstag erfahren, dass ich den Rest der Woche frei habe und so noch Mal einen kleinen Kurzurlaub im Ibis Hotel in Berlin verbringen kann. Ein wenig Sightseeing und Relaxen ist genau das richtige für den gestressten Studenten
. Die meisten meiner Vorlesungen gehen aber erst Mitte Oktober los, sodass auch die nächste Studien-Woche wohl noch recht entspannt sein wird. In dieser Woche startet auch unser Einsteigerprojekt in Kooperation mit der FH Köln.
Heute Abend geht es wieder ins Kino in Stieg Larsson’s Verblendung. Ich habe leider das Buch nicht gelesen, aber der Film verspricht Einiges. Danach startet das anstrengende Wochenende: Freitag Blaulichtparty der Feuerwehr Much, Samstag Bergisches Wanderfest und Okotoberfest des Junggesellenverein Hermerath in Köbach und Sonntag abschließend der Tag der offenen Tür der Feuerwehr Much. Gut, dass ich Montag erst um 16:45 Uhr an der FH sein muss…
Kaum ein Thema sorgt jedes Jahr zwei Mal für so große Aufregung und Verwirrung wie die Zeitumstellung. Damit ihr dieses Mal mit eurem Wissen vor allen Anderen prahlen könnt hier die Fakten: In knapp einem Monat, am 25.10.2009 wird um 03:00 Uhr eine Stunde auf 02:00 Uhr zurück gestellt. Das heißt eine Stunde mehr Ausschlafen *tschakka*
Endlich ist es soweit: Seit gestern bin ich auch auf dem Papier offizieller Student der FH BRS. Der Tag begann zu einer sehr humanen Zeit um halb 12 mit der offiziellen Begrüßung durch den Dekan im großen Hörsaal. Danach stellte die die Campuskirche ^^ , Asta und Fachschaft vor. Letztere führte uns dann in kleinen Gruppen über den Campus. Es galt insgesamt zwei Begrüßungsmappen abzustauben und im Anschluss an die Führung bei richtig gutem Wetter gemütlich mit Sonnenbrille auf dem Kopf im Innenhof zu Chillen, eine frische Bratwurst vom Grill und ein Bier bzw. Club-Mate zu genießen.
Heute stand der Vorkurs Einführung in die Netzbenutzung und der Brückenkurs Physik an, welcher heute im Gegensatz zu letzter Woche sogar lehrreich war. Morgen und Freitag stehen noch jeweils unglaubliche zwei Stunden Mathe auf dem Programm und Donnerstag lerne ich eine Stunde die Bibliothek zu bedienen
.
Zwei blogtechnische Dinge gilt es auch noch zu berichten:
In der Galerie haben sich gestern vier neue Alben eingefunden und ich habe bei den Kategorien deutlich aufgeräumt. Es fällt auf, dass ich trotz jede Menge Informatiker-Geek-Kram erfreulich viel Reallife habe
Auf mein geliebtes Heimatdorf Schöneshof lasse ich ja nichts kommen. Zwei Bushaltestellen, einen eigenen Kanalreinigungsbetrieb und 4 „Hubbel“ (Wie heißen diese Verkehrsberuhigungen eigentlich auf Hochdeutsch?) hat nicht jedes Kuhdorf zu bieten. Das Einzige, wo meine Heimat zulegen könnte, wäre die Internetanbindung. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern wo dank Sonntags-Telefon-Flatrate und „verbotener“ ISDN-Einwahlknoten beide Leitungen glühten und aus mysteriösen Gründen das Telefon immer besetzt war… Irgendwann bekamen wir dann das sogenannte DSL-Light mit 400-irgendwas Kilobit, dann 768er und seit ca. 2 Jahren haben wir DSL 2000.
Die Tage hörte ich von meinem Nachbarn, dass er sich jetzt über 3000 KB Bandbreite freuen. Voller Hoffnung rief ich eben bei der Telekom an, aber leider ist hier keine Update des DSL-Anschluss möglich :‘(
Vor lauter Frust habe ich etwas produktives gemacht und meinen Laptop neu installiert und für das Studium fit gemacht. Ich bin echt froh, dass ich mir damals ein IBM-Laptop gekauft habe. Selbst für mein altes R52 sind Windows 7 Treiber für Wlan, Soundkarte oder Grafikkarte verfügbar. Auch die IBM-Zusatzprogramme wie Easy-Eject oder die Software für den Fingerabdruckleser sind kompatibel. Gute Arbeit Lenovo!
Lange hat es gedauert, und dann ging es doch ganz schnell: Ich bin Student an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Naja, eigentlich nicht so ganz, also eigentlich schon, aber auf dem Papier erst nächsten Montag. Nun aber erst mal schöön der Reihe nach:
Montag war Begrüßungsveranstaltung für die Brückenkurse, die uns neuen Studenten den Übergang zwischen Schule, welche bei mir ja schon über 4 Jahre her ist, und Hochschule leichter machen soll. Für meinen Studiengang wird in den Fächern Mathematik und Physik noch mal das wichtigste wiederholt und schon etwas von den ersten Studienwochen vorgearbeitet. Montagmorgen saß ich also mit ca. 250 anderen Studenten im Hörsaal der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und folgte interessiert den Einleitungen von Dr. Alexander Asteroth. Zum Ende der Veranstaltung sollten dann die 250 anwesenden BIS- und BCS-Studenten auf 6 Mathe- und 3 Physikkurse verteilen. Als all diese Menschen auf die 6 DIN A4-Blätter zustürmten war das Chaos perfekt. Ratz-Fatz waren die Kurse mit den besten Zeiten überfüllt und auch die Anderen waren schnell voll. Viele schrieben sich einfach auf die Rückseite des Blattes oder trugen sich bei einem Mathekurs ein, der zeitlich mit den Physikkursen kollidierte. Andere wählten überhaupt keinen Kurs. Die „Lösung“ für das Problem war das eröffnen eines 7. Mathekurses und eine geniale Tauschaktion innerhalb der Mathekurse, welche leider hinten und vorne nicht funktionierte.
Ergebnis der Geschichte ist, dass ich seit Dienstag in einem überfüllten Mathe-Brückenkurs sitze und ich echt überrascht bin, wie oft ich einen Geistesblitz über Mittel- und Oberstufenstoff bekomme. Physik hatten wir bist jetzt nur ein Mal und das war relativ bescheiden. Erst eine kurze super allgemeine Einführung in die Physik und dann ging es schon an Übungsaufgaben à la „Notieren sie alle Physikalischen Einheiten, die sie kennen“. Auch die Einheit des Impulses war mir natürlich direkt geläufig… Insgesamt ähnelte die Veranstaltung eher einem Mathe-Quiz und nicht einer Lehr-Veranstaltung. Deswegen verließen wir den Kurs frühzeitig – Hatte uns ein Prof vorher schon nahegelegt…
Heute hatte ich dann den zweiten Mathe-Kurs und wollte danach noch schnell in den Copy-Shop, ein 243-Seitiges Mathe-Script Ausdrucken und Binden lassen. Was soll ich sagen? Ich habe in dem Laden 50 Minuten verbracht. Die ein MB große PDF-Datei hat den Laden wirklich vor eine Herausforderung gestellt. Erst war es der falsche Rechner, dann der falsche Drucker, dann der falsche Druckertreiber, dann fehlte die Hälfte der Seiten, dann war irgendwas mit der Bindemaschine… Etwas ins grinsen kam ich, als der Mensch mir erklärte, dass der Prozessor in dem Drucker nicht stark genug wäre und deswegen diese riiiiiiiiiiiiiiiiiesen Datei nicht drucken könne. Die Absolute Krönung war allerdings, dass die Angestellte in dem Laden meinen USB-Stick nicht in einen USB-Port bekam, weil der irgendwie „komisch“ sei… Nach 50 Minuten hatte ich dann man Script und der Copy-Shop Mensch war auch etwas am schwitzen… Nun ja, ob ich da noch Mal hingehe…
Das einzige, was mir bis jetzt an der FH negativ auffällt ist, dass Eplus-Netzabdeckung dort sehr schwach ist und mein Handy deshalb selten bis nie Empfang hat. Internetnutzung per GRPS ist nicht möglich und UMTS schon garnicht. Da werde ich wohl demnächst einen neuen Handyvertrag abschließen oder eventuell bei Prepaid Karten zuschlagen. Aber nächsten Montag ist ja zum Glückdie eigentliche Begrüßungsveranstaltung für das Studium wo wir endlich die Zugangsdaten für das FH-WLAN zu bekommen. Außerdem bekommen wir dann wahrscheinlich auch schon den MSDNAA-Account mit dem wir sämtliche Microsoft-Software für Studienzwecken kostenlos nutzen können.
